1000er Club

Der ‘1000er Club’ ist ein bürgerlicher, überparteilicher Zusammenschluss von Persönlichkeiten, welche die SVP Stadt Zug unterstützen. Diese Zuwendungen sind essentiell, bilden sie doch einen der Eckpfeiler der Finanzierung von politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten der Stadt-Partei.

Dem Credo der SVP Stadt Zug – mir liefert – folgend, können die Mitglieder des ‘1000er-Clubs’ sich in folgenden Spendenkategorien engagieren:

  • Senatoren ab CHF 5’000.-p.a.
  • Donatoren ab CHF 1’000.- p.a.

Das verantwortliche Komitee des ‘1000er-Clubs’ unter der Leitung des Präsidenten,organisiert drei Veranstaltungen pro Jahr, zu dem die Mitglieder eingeladen werden. Zudem werden Donatoren und Senatoren gratis an die Veranstaltungen des Vereins: Pro Wirtschaft Zug eingeladen.

Wer sich vor einer definitiven Mitgliedschaft im ‘1000er Club’ zuerst ein persönliches Bild machen möchte, dem wird einmal pro Jahr die Möglichkeit eingeräumt, einen Joker für CHF 100.- einzusetzen. Dies ermöglicht die einmalige Teilnahme an einer der Veranstaltungen pro Jahr. Werden auch Sie Mitglied im ‘1000er-Club’ der SVP Stadt Zug!

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Präsident des 1000er-Clubs persönlich. Anmeldungen als Mitglied richten Sie bitte direkt per eMail an: Sekretariat.stadt@svp-zug.ch

Für den 1000er Club der SVP Stadt Zug

Marcus H. Bühler

079 340 81 68

Ausblick 2026

Nächstes Zusammentreffen des 1000er Clubs am Dienstag, 17. Februar 2026 im Restaurant Guggital, Zug

Gast und Tischredner:  Herr Nationalrat Rémy Wyssmann, Solothurn

Zum Thema: Wysmann hat Biss – wie gewinnt man Wahlen?

Sind Sie interessiert daran teilzunehmen? Dann melden Sie bitte bereits jetzt ihr Interesse an: Sekretariat.stadt@svp-zug.ch

Für den 1000er Club der SVP Stadt Zug

Marcus H. Bühler

Kampf dem Nanny-Staat Schweiz

So lautet der Titel der Tischrede von Urs Furrer, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, anlässlich des Treffens des 1000er-Clubs der SVP Stadt Zug.

Hier eine Zusammenfassung

Nanny Staat – Beispiele gefällig? Wenn das Bundesamt für Gesundheit sich anschickt, Schokolade-Osterhasen oder Weihnachtsgebäck als schädlich für die Gesundheit (Achtung: Zucker!) zu deklarieren und somit mittels Warnhinweisen einen Verkaufsstopp anvisiert, oder wenn die Verwaltung der Stadt Zürich den Pro-Kopf-Verzehr von Fleischprodukten auf ein Maximum von 330 g pro Woche beschränken will – beides notabene flankiert und „beworben“ mit lauten Kampagnen, die vom Steuerzahler finanziert werden müssen –, ist dies nicht nur bevormundend, sondern auch ein klarer Eingriff in die Privatsphäre und Entscheidungsfreiheit jeder Einwohnerin und jedes Einwohners.

Die von der JUSO lancierte Erbschaftssteuer-Initiative von 50 % ab einem Vermögen von über CHF 50 Millionen fordert einen öko-sozialen Umbau zugunsten des Klimas.

KMU – auch die 60 %, die reine Inlandleistungen erbringen – werden angehalten, ihrer Nachhaltigkeitspflicht nachzukommen und bürokratisch schwerfällig einen Nachhaltigkeitsbericht auf Jahresbasis zu publizieren. Gerne bietet die Bundesverwaltung ihre Unterstützung an, auch wenn eine solche Norm überhaupt nicht gefragt ist – weder von den Erstellern (den KMU) noch von deren Kunden.

Dies waren die einführenden Worte zur aktuellen Problematik, oder direkter ausgedrückt: zur Misère, von Urs Furrer. Und wo bleibt die Freiheit der Unternehmerinnen und Unternehmer?
Eines ist klar: Sie wird gezielt und kontinuierlich eingeschränkt. Also Vorsicht vor dem „New Normal“.

Wenn die Werbung eingeschränkt wird – in der Stadt Zürich soll auf politischen Druck hin die Plakatwerbung verschwinden –, fehlen den KMU nicht nur wichtige „Schaufenster“, um sich zu präsentieren, sondern auch die Medienvielfalt wird torpediert.

Warum sollen Unternehmerinnen und Unternehmer neben der privaten SRG-Abgabe durch die obligatorische Firmenabgabe doppelt belastet werden?
Summa summarum fliessen von juristischen Personen CHF 180 Millionen in die Kasse der SRG.
Doch keine juristische Person hört Radio oder schaut fern. Ein Umdenken und die Annahme der „200 Franken sind genug“ Initiative am 8. März 2026 ist zentral, um diesen Doppelmalus zulasten von KMUs bzw. Unternehmen generell zu bekämpfen.

Es sind die Unternehmen bzw. ihre Eigentümerinnen und Eigentümer, die meist generationenübergreifend planen und wissen, wie man nachhaltig gute Resultate erzielt. Diese Verantwortung darf und soll nicht dem Staat delegiert werden, weder teilweise noch ganzheitlich.

Die Bürgerinnen und Bürger sind mündig genug, selbst zu entscheiden, was gut oder schlecht für sie ist. Denn der Nanny-Staat beschränkt nur eines: unsere Freiheit!

Welche Lösungen gibt es, um den Nanny-Staat zu einzuschränken?

Weniger Finanzmittel für die Verwaltung. Dazu fordert der Schweizerische Gewerbeverband ein Entlastungspaket 2027 – Ausgaben konsequent reduzieren.

Hier sei angemerkt, dass in der Schweiz durchschnittlich pro Verwaltungsfachkraft und Jahr CHF 139’000 an Salär bezahlt wird. Mit der Folge, dass der Bund Arbeitskräfte aus der Wirtschaft abwirbt, um den Verwaltungsapparat auszubauen.

Auch wenn es viele Fans des Nanny-Staates gibt, unter anderem die sehr gut organisierten und omnipräsenten NGOs (nahe Regierungsorganisationen), gilt es, klare politische und verbandsübergreifende Akzente zu setzen. Und zwar zugunsten von Kompetenz, Engagement und Eigenverantwortung der Unternehmerinnen und Unternehmer in der Schweiz.

Nur so ist es möglich, den aktuellen Wohlstand zumindest zu erhalten und nicht von der Regulierungswelle im In- und Ausland überrollt zu werden.

Für den 1000er-Club der SVP Stadt Zug
Marcus H. Bühler

«Dütsch. Dütlich. DETTLING! «- Redet Klartext! – am 3. Juli 2025 im 1000er Club der SVP Stadt Zug

Was für ein toller Sommerabend mit dem Parteipräsidenten der SVP Schweiz, Nationalrat Marcel Dettling, den die Mitglieder und Gäste des 1000er Clubs erleben durften. Einige kannten Marcel Dettling persönlich, andere – der Autor eingeschlossen – lediglich aus den Medien.

Jovial, gut gelaunt, per Handschlag gleich per Du, und mit sprühender Freude – so zeigte sich sofort: Wir hatten einen sehr sympathischen und gradlinigen Parteipräsidenten als Ehrengast und Tischredner eingeladen. Verständlich und eindrücklich entsprechend auch seine Schilderungen zur aktuellen Finanzlage der Schweiz.

Zahlen trotz beschränkten Mitteln
Prekär, doch dank der (noch) bestehenden Schuldenbremse stabil, unterwirft sich die Politik fast schon unterwürfig der EU. Kein Handelsvertrag – als jüngstes Beispiel Mercosur – kommt ohne «Ablasszahlungen» aus. Die offizielle Schweiz überweist der EU, die täglich Waren im Wert von CHF 70 Mio. mehr in die Schweiz exportiert als umgekehrt, einfach mir nix, Dir nix CHF 350’000’000.-, damit sie, die Schweiz, mit der EU-Handel treiben darf.

Fremdes Geld – sprich: Steuergelder – auszugeben, ist einfach. Das zeigte sich exemplarisch bei der NEAT. Über CHF 23 Milliarden wurden durch den CH-Steuerzahler für den Bau aufgebracht. Und weil Italien und Deutschland ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht einhielten, finanzierte die Schweiz auch gleich noch deren Gleisausbau auf fremdem Staatsgebiet – mit Hunderten von Millionen, mit.

Wenn 1 % der Entwicklungshilfe gestrichen wird, jammern viele – von Links bis zur Mitte.
Doch wie sonst soll die Armee finanziert werden? Eine Armee, die sich in den vergangenen Jahren mehrheitlich dem Zivilschutz, der Frauenquote bei Armeeangehörigen (AdA) und ökologischen Anliegen zugewandt hatte. Eine Armee, deren Sollbestand von 600’000 Soldaten in den 1990er-Jahren auf rund 100’000 Personen geschrumpft wurde. Und trotzdem fehlen Schutzwesten für fast ein Drittel des Korps!

Es tönt zu schön, um wahr zu sein
Man sollte sich nicht täuschen lassen von Begriffen wie: dynamische Rechtsübernahme, Schutzklauseln, Arbeitskräftemobilität, Dienstleistungsfreiheit oder faire Wettbewerbsbedingungen.

Goliath frisst David – so ist es nun einmal bei Gross(staaten) gegen Klein(staaten). Hinter dem wohlklingenden Begriff «Arbeitskräftemobilität» verbirgt sich die von der EU geforderte Personenfreizügigkeit – in ein Land wie die Schweiz, das jetzt schon aus allen Nähten platzt.
Ob absichtlich oder ungewollt: Vergessen geht dabei oft, dass ein EU-Bürger sich nach 3½ Jahren Arbeit – wie viele davon wirklich im 100%-Pensum geleistet wurden, bleibt offen – nach den neusten angestrebten Regelungen ein unbeschränktes Aufenthaltsrecht inklusive Familiennachzug sichern könnte. Und das alles auf Kosten der Sozialwerke – also zulasten der Menschen, die bereits in der Schweiz leben.

Wie weiter?
Der EU-(Unterwerfungs-)Vertrag ist abzulehnen – auch weil er die Rechte unserer direkten Demokratie nicht richtig respektiert bzw. berücksichtigt. Werden diese verletzt, könnten sie nur vor dem Europäischen Gerichtshof geltend gemacht werden.

Warum also sollten wir uns einer überbordenden Bürokratie aus Brüssel unterwerfen, die – als Gegenmassnahme zum laut wiehernden Amtsschimmel – 1700 Beamte in ein neues Departement einsetzt, um die Bürokratie zu bekämpfen?

Die SVP Schweiz vertritt in erster Linie das Volk und dessen demokratische Rechte. Nicht die Partei, Parteikader oder ihre Politik stehen im Vordergrund. Nein – gemeinsam mit dem Souverän, der in der Schweizer Politik durch Referendum und Initiative gehört wird und als Korrektiv wirkt, gestaltet sie Politik. Zu Gunsten der Schweiz. Zum Wohl der nächsten Generation.

Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.
Bleiben wir bei unserem bewährten System und ermöglichen freien Handel – abgesichert durch die WTO und Direktverträge, die sich bewährt haben. Geben wir keine Rechte preis, die wir später bereuen und die uns schnurstracks in eine Abhängigkeit führen, direkt in die Arme einer angeschlagenen Europäischen Union.

Zum Dank
Zum Abschluss dieses engagierten Abends überreicht Kantonsrat und Kantonalpräsident der SVP-Zug, Philip C. Brunner, Nationalrat Marcel Dettling als Dank und Anerkennung für eine herausragende und spannende Tischrede eine gut eingeschwungene Schwingerhose des Schwingclubs Zug-Oberwil – sowie eine kräftig getränkte Zuger Kirschtorte.

Wie immer für Tischredner und Ehrengäste des 1000er Club gilt:

Aus Zug geht keiner nach Hause ohne Kirschtorte!

Für den 1000er Club der SVP Stadt Zug
Marcus Bühler

Alt Bundesrat Ueli Maurers Polittalk ‘ Aktuelles und Anekdotisches’

Der am 27. Februar 2025 – dem Zuger Fasnachtsstart am Schmutzigen Duunschtig – mit grosser Spannung erwartete Abend hielt vollkommen, was seine Affiche versprach.
Mit 53 Teilnehmern war der Festsaal im Hotel Guggital bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Ueli Maurer, wie man ihn kennt und schätzt: guter Laune, volksnah, direkt und mit einem enormen Erfahrungsschatz aus Bundesbern und als Bundesrat, führte aus, wie er seine Zeit im eidgenössischen Parlament (seit 1991 im Nationalrat und 2009–2022 als Bundesrat) erlebt hat. Aktuellste Ansichten nach den Rücktritten und Kündigungen im VBS.

Wer führt in Bern? Der Bundesrat, der pro Sitzung bis zu 200 Geschäfte zu besprechen hat, oder die Verwaltung mit bis zu 12’000 Angestellten? Wie stellt die vereinigte Bundesversammlung sicher, dass die gewählte Bundesrätin bzw. der gewählte Bundesrat auch einen Leistungsausweis mitbringt, der für das Amt oder präziser, die Amtsausübung qualifiziert?

Ein pragmatisches, vernünftiges Verhältnis mit Europa ist zwingend. Ein Unterwerfungsvertrag zugunsten einer mehr oder weniger schlecht funktionierenden (Bürokratie-)Gemeinschaft ist fraglich. Wer den Sonderfall Schweiz relativ mit der EU vergleicht, kommt nicht drum herum, sich zu fragen, wohin die Einwanderungsströme fließen.

Die Schweiz ist somit von ihrer Attraktivität und auch an den realen Zahlen gemessen ein eindeutiges Einwanderungsland. Beispiele von anderen Einwanderungsländern wie Australien oder Kanada zeigen, dass eine Begrenzung bzw. Kontingentierung die richtigen und wirklich gefragten Fachkräfte anzieht.Ein wichtiges Anliegen war Ueli Maurer auch der erodierende Identitätsverlust der Schweiz.
Nicht nur der Wehrwillen braucht einen Weckruf – in Basel-Stadt leisten bis zu 80 % Zivildienst anstatt Militärdienst –, sondern der Zusammenhalt leidet generell. Wer seine Identität verliert, verliert nicht nur seinen Bezug zur Heimat, sondern auch die geschichtliche Identität geht komplett verloren.

Eine Rückbesinnung ist zwingend!

Auf unsere Schweizer Werte, unsere Schweizer Errungenschaften, unsere Schweizer Erfolge, unsere Schweizer Neutralität, die seit 1515 ein integraler Bestandteil unserer Schweiz ist. Die aktuellen Probleme lassen sich nicht ‘wegpolitisieren’. Was gefragt ist, sind mehr Selbstverantwortung und mehr Freiheit.

Die SVP bleibt weltoffen, aber nicht auf die Europäische Union fixiert.

Mit nicht endendem Applaus wurde die Tischrede gewürdigt.

Als weiteres Dankeschön durfte der Fraktionschef des Kantonsrats, Philip C. Brunner, der die Idee, den ehemaligen Bundesrat Ueli Maurer als Tischredner zu engagieren, auch umgesetzt hatte, dem Gast – einem ehemaligen Major der Radfahrertruppen – eine voll elektronische Velopumpe inkl. Pumpgeräusch vorführen und schenken. Zusätzlich ein Konvolut des Lieblingsautors von Ueli Maurer, Jack London, auch als Erinnerung an seinen Grossvater, der in Alaska als Goldgräber sein Glück versuchte.

 

Der Präsident des 1000er Clubs bedankte sich für die Tischrede mit den Worten:

„Aus Zug geht keiner heim, ohne Kirschtorte!“ – und präsentierte dem Ehrengast eine

Piccolo-Torten-Version. Also nicht Dinner for One, sondern Dessert for One.

Das Engagement der Teilnehmer war unglaublich. Spontan entschlossen sich mehr als ein Viertel der Joker-Gäste, dem 1000er Club beizutreten. Der neueste Mitgliederstand beträgt somit 50!

Die Bilder des Abends sprechen für sich..

Für den 1000er-Club der SVP Stadt Zug

Marcus H. Bühler

Rückblick 2024: Metzgete

Nicht nur der Titel der Tischrede des 1000er-Club-Mitglieds, Morten Hannesbo, tönte spannend, auch das 20’ Referat dazu überzeugte durch das Fachwissen, die Logik und der Schlussfolgerung: ‘Solange die Sonne scheint, gibt es genug Energie, um Elektroautos zu betreiben!’ Ein klares JA also für eine e-Lösung in der Zukunft, gespickt mit der Ansage, dass wir alle früher oder später auf ein eMobil umsteigen werden, aber nicht müssen.

Selbstfahrende Fahrzeuge sind in 20 Jahren im Alltag nicht mehr wegzudenken– die Mobilität und Autonomie des Einzelnen steigt dadurch enorm – und auch wenn am Anfang die Streckenführung von ‘menschgelenkten’ und ‘ferngelenkten’ Autos und LKWs noch separiert sein wird, die Einführung und das Neu-Denken im Verkehr sind unabdingbar.

Bei den anwesenden Mitgliedern und Gästen – u.a. Markus Somm, Chefredaktor des Nebelspalters, der in Zug die Sendung ‘Bern einfach’ mit Regierungsrat Heinz Tännler am Vorabend aufnahm, fanden solche klaren Worte nur bedingt Zustimmung. Die Wortmeldungen mit Erfahrungen von Oldtimer-Fahrzeugen (1913!) bis zur nicht gelösten e-Batterieentsorgung, zeigten deutlich, wie interessant, aber auch kontrovers, das Thema Elektroautos, sein kann.

Warum der Konsument bzw. der Markt für Elektroautos, ähnlich wie das iPhone nicht stärker akzeptiert werden, bzw. sich selbst durchzusetzen vermögen, und Regierungen mit ihren C02- Standardsenkungszielen inkl. (vornehmlich im Ausland) e-Auto Subventionen dem Nutzer gar einen ‘E-Stempel’ aufzwingen wollen, scheint bei vielen Zuhörern eine negative Reaktion zu Gunsten eines Umstiegs auszulösen…

Mit einer 27-Watt Mega-Powerbank, fast fähig ein eAuto zu laden (!) verdankte der 1000er-Club-Präsident die Tischrede mit dem Hinweis auf den von Morten gepflegten Youtube Blog: Mobility Insider – hier ein aktuelles Beispiel:

Die Flädlisuppe, die reichhaltige Metzgete mit abschliessendem Eiskaffee mit Güx trugen dazu bei, dass das Treffen des 1000er Clubs der SVP Stadt Zug in der Wirtschaft Brandenberg, trotz heftigstem Schneegestöber, ein unvergesslicher Abend war.

Für den 1000er-Club

Marcus H. Bühler

Rückblick 2024: Eh chli stinka muassas!

Zum ersten Anlass 2024 traf sich der 1000er Club auf dem Motorschiff Titan zum Raclette-au-Lac. Es ist von Glück zu reden, dass das Schiff die ganze Zeit sicher vertäut im Hafen blieb und so die mahnenden Begrüssungsworte des Präsidenten: ‘Hoffen wir, dass dem Namen des Schiffs nicht im Verlauf des Abends die Buchstaben ‘I’ und ‘C’ angefügt werden müssen!’ beim kurz vor 22h aufziehenden starken Sturm nicht im Ernstfall auf die Probe gestellt wurden.

Nach einem Aperitivo nach Wahl und einem feinen Bündnerplättli fand der Abend mit der Tischrede von Claudia Wirz  https://www.claudiawirz.ch betitelt: Warum die meisten Journalisten links sind und was wir dagegen tun können, ihren eigentlichen Höhepunkt.

Drei Thesen dazu:

Schuldig 1. – die Digitalisierung

Viele Journalisten recherchieren nicht mehr sauber vor Ort, sondern verlassen sich auf Informationen aus dem Internet. KI wird diesen Trend anfänglich befeuern, aber schlussendlich wird KI dazu beitragen, dass der so entstandene Journalisten-(KI)-Einheitsbrei die Leser abschreckt und diese wieder ein Zurück zum klassischen Journalisten-Handwerk fordern.

Schuldig 2. – die Ausbildung

Die Universitäten sind zur Brutstätte von linken Ideologien geworden. Dieser ‘Wokismus’ zeigt sich sehr stark in den Fächern der Geisteswissenschaften, die Journalisten als tertiäre Grundausbildung wählen. Mit gesundem Menschenverstand wäre anzunehmen, dass gerade an Universitäten die Meinungsvielfalt und die eine offene, liberale Debattier-Kultur gefördert wird, aber leider ist seit Jahren das Gegenteil der Fall. Vermeintliche Gutmenschen grenzen alle aus, die ihre Meinung nicht teilen.

Schuldig 3. –  der Narzissmus

Viele Journalisten befassen sich im Kern mit der eigenen Nabelschau. Als Beispiele einige woke und hochgejubelte ‘Shootingsstars’ der Literaturszene, die in eher spärlichen Kolumnen vor allem mit dem Personalpronomen ‘ICH’ und dem Reflexivpronomen ‘MICH’ in hundertfacher Erwähnung sich selbst zelebrieren. Wer kritisch nachfragt, wird gecancelled oder geghosted  – schöner ausgedrückt, heisst das dann: Der Kontakt ist aus persönlichen Gründen vorübergehend unterbrochen. Vorübergehend heisst, natürlich nur so lange, bis der vermeintlich Fehlbare seine Meinung dem woken Mainstream anpasst und sich diesem unterwirft.

Shootingstars haben es bekanntlich so in sich – je heller ein solcher Stern am Firmament hochschiesst und scheint, desto rapider und tiefer der Absturz!

Der Nichtendendwollende Applaus war der Tischrednerin gewiss. Ein tolles Referat der Neo-Zugerin Claudia Wirz, die Zitat: ‘In Zug wunschlos glücklich ist. Denn hier habe ich gefunden, was ich in Zürich immer mehr vermisste: Unternehmergeist, Offenheit und Bürgernähe. Ich hoffe, dass Zug noch lange so bleibt wie es ist’!

Das Raclette à discretion und die angeregten Tischgespräche wurden ab 22h plötzlich erweitert und begleitet durch eine Starkwindwarnung, Starkregen und einem arg schwankenden Boot. Zeit für die ersten, nicht seetauglichen Mitglieder, sich zu verabschieden. Wer bis am Schluss blieb, erlebte einen veritablen Winterwind-und Regensturm, den Kapitän Haddock aus Tim & Struppi mit: Hagel und Granaten nicht trefflicher beschrieben hätte.

Rückblick 2023: Die Metzgete des 1000er Clubs

Punkt 19:00h eröffnete der Präsident am Donnerstag, 23 November 2023 diesen traditionellen Anlass in der Wirtschaft Brandenberg. Der Einladung waren 26 Mitglieder und Gäste gefolgt, darunter zwei Regierungsräte, Kantonsräte, Gemeinderäte, ehemalige Amtsinhaber sowie Gäste und Freunde der SVP.

Die Tischrede des extra aus seiner Wahlheimat, Appenzell Innerrhoden, angereisten Hubert Mooser, Bundeshausredaktor der Weltwoche war amüsant und aufrüttelnd zugleich. Die Befürchtungen, dass der Vortrag in breitem ‘Oberwallisertisch’ nur mit Untertiteln zu folgen sei, wurden kompensiert, indem sehr konzentriertes Zuhören angesagt war. Die Ausführungen und Anekdoten einer über 40-jährigen journalistischen Tätigkeit, die ihre Anfänge in der Linken Postille http://www.roteanneliese.ch, wo Altnationalrat Peter Bodemann Artikel und Thesen über sich selbst schrieb und veröffentlichte, und Huberts weiteren beruflichen Stationen beim Blick, Pro 7, RTL, Tages Anzeiger und der Sonntags Zeitung bis (seit 2015) bei der Weltwoche, erlaubten einen unglaublich tiefen Einblick in die nationale Politszene inkl. auch deren Abgründe! Hubert Mooser ist ja bekannt, dass er kein (journalistisches) Tabu kennt und auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, Missstände klar aufzuzeigen.

Als Schmankerl aus dem Vortrag:
Was ein neuer EU-Rahmenvertrag unter der juristischen Fuchtel des EUgH bedeuten wird, wie lasch und mit welchem vorauseilendem Gehorsam die neusten Verhandlungen des Bundesrats und den EU-Beauftragten geführt  werden und warum sich die Schweiz mit mehr Selbstvertrauen politischen Anfeindungen zur Neutralität aus dem Ausland stellen sollte, waren genauso Themen, wie der im Dezember 2023 neu zu wählende SP-Bundesrat.

Zitat Hubert Mooser: ‘Eigentlich ist es egal wer gewählt wird, denn ein Linker bleibt ein Linker!’.

In der Verdankung der Tischrede brachte es Gregor R. Bruhin, Präsident der SVP Stadt Zug auf den Punkt: ‘Die Ausführungen von Hubert Mooser tragen gewichtig dazu bei und motivieren, sich bei der SVP noch stärker zu engagieren!’

Ein Ausblick auf die weiteren Veranstaltungen und eine direkt demokratische Abstimmung unter den Anwesenden zeigte klar, dass sowohl der geplante Fondue Abend: ‘eh chli Stinke muasses’ gegen Ende Februar 2024, wie auch ein Samstags-Ausflug nach Appenzell – ein Tag unter der kundigen Führung des SVP-Präsidenten AI- Anfangs Juni 2024, Anklang fanden.

Sehr erfreulich war, dass sich am Abend gleich 3 Gäste mit Jokerkarte zum Beitritt in den 1000er-Club entschlossen.

Dem Tischredner, Hubert Mooser, und allen Anwesenden ein herzliches Dankeschön für diesen tollen und unterhaltsamen Abend.

Der Präsident des 1000er-Clubs
Marcus H. Bühler

Rückblick 2023: Was dich nicht umhaut, macht dich stärker!

BODIGE – Was Dich nicht umhaut, macht Dich stark! Dieser Leitsatz prägt den Anlass des ‘1000er-Clubs’ vom 31. Mai 2023. Auf dem altehrwürdigen Zurlaubenhof startete die Veranstaltung bei sonnigem Wetter und angenehmer Brise. Der erste Teil drehte sich um die Schnapsmacherei Heiner’s Destillate. Thomas & Cordula Heiner betreiben auf dem Zurlaubenhof eine kleine Schnapsbrennerei. Klein aber fein, international mehrfach prämiert: Für die Destillate werden nur die besten Grundprodukte verwendet, sie lassen dem Gärprozess Zeit, aber nur soviel, dass keine Aromen verloren gehen. Der Brennvorgang soll dauern, denn Schnelligkeit ist der Untergang eines feinen Destillats. Die ausgeprägte Sensorik des Brennmeisters entscheidet über Gut oder Schlecht und nach der Reduktion auf Trinkstärke ist der „Schnaps“ vollendet.  Keine Aromen, kein Zucker. 100% Destillat. Die 1000er Club Mitglieder lauschten gespannt diesen Ausführungen von Brennmeister Thomas Heiner. Im Anschluss an die Theorie durfte selbstverständlich auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Genussvoll wurden die verschiedenen Destillate degustiert.

Zum zNacht kehrten die Mitglieder des 1000er Clubs im Restaurant Guggital ein, wo das Nachtessen mit Digestivbegleitung von Heiner’s serviert wurde. Wie üblich wurde das Bier – und auch die Heiner Destillate – à discretion, verdankenswertertweise vom Präsidenten des 1000er Clubs offeriert.  Nach dem Hauptgang hielt Camille Lothe Präsidentin SVP Stadt Zürich die Tischrede unter dem Motto BODIGE – Wie sich die SVP in der Stadt Zürich erfolgreich durchsetzt! In Zürich SVP Politik zu betreiben ist schwer und benötigt eine hohe Frusttoleranz, denn Mehrheiten für bürgerliche Politik zu erreichen, ist ein Ding der schieren Unmöglichkeit. Entsprechend beeindruckt waren die Mitglieder des 1000er Clubs über die enthusiastischen und kämpferischen Ausführungen von Camille Lothe. Gleichzeitig waren die 1000er Club Mitglieder jedoch froh, dass in Zug keine solchen Zustände herrschen. Dazu benötigt es jedoch Wachsamkeit, denn linke Zürcher Ideen halten auch immer mehr Einzug im Kanton Zug.

Nach dem obligaten Eiskaffee zum Dessert löste sich die gesellige Runde langsam auf und die Mitglieder des 1000er Clubs freuen sich bereits auf die nächste Veranstaltung.